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Ihr Lars Lindemann
Pressemitteilung
24.August 2010FDP plant gesetzgeberische Initiative zu Hygienevorschriften in Kliniken
Zur Überwachung des Meldeverfahrens bedarf es einer Bundeszentralstelle, die beispielsweise am Robert-Koch-Institut (RKI) angesiedelt werden könnte.
Eine Melde- und Berichtspflicht für den Nachweis multiresistenter Erreger ist die Grundlage für eine erfolgreiche nationale Strategie der Prävention und Bekämpfung dieser gefährlichen Keime. Nur durch eine einheitliche und zentral gebündelte Strategie kann die MRSA/MRE-Rate in Deutschland auf ein Niveau, vergleichbar mit demjenigen der Niederlande oder Dänemarks, gesenkt werden."
Die FDP spricht sich dafür aus, dass an jedem Krankenhaus Deutschlands Hygienebeauftragte die Verantwortung für diesen sensiblen Bereich übernehmen. Nach Abschluss verschiedener Gespräche mit Experten wird auf diesem Gebiet von der FDP- Fraktion eine gesetzgeberische Initiative ausgehen.
In Deutschland hat sich in den letzten Jahren der Anteil der MRSA (methicillinresistenter Staphylococcus aureus)-Infektionen auf 25 % aller SA-Infektionen verzehnfacht. Aber MRSA führt nicht nur im stationären Sektor zum Anstieg von Morbidität und Kosten. So ist beispielsweise im Land Berlin eine Versechsfachung des Anteils von MRSA-Stämmen unter 2,7 % im Jahr 2000 auf 17 % im Jahr 2006 im ambulanten Versorgungsbereich festzustellen.
Eine konsequente Überwachung der Verbreitung und damit die frühzeitige, präventive Einleitung koordinierter, alle Versorgungsbereiche integrierender Gegenmaßnahmen, finden nicht statt.
Das Infektionsschutzgesetz schreibt in §23 zwar die MRSA/MRE-Dokumentation in Krankenhäusern vor, andere betroffene Bereiche wie Pflegeheime, ähnliche Einrichtungen und der ambulante Sektor werden aber ausgespart.
Diese Regelungen sind mit Blick auf die entstehenden gesundheitlichen Gefahren jedoch nicht weitgehend genug und führen gerade nicht zu einem standardisierten bundeseinheitlichen und öffentlich überwachten Vorgehen aller Akteure im Gesundheits- und Pflegebereich.
Pressemitteilung
20.August 2010Jedes siebte Kind isst morgens nichts - Lars Lindemann und Ronny Pietzner engagieren sich für mehr Kindergesundheit
"Wir sind schockiert, dass in Deutschland immer mehr Kinder ohne Frühstück zur Schule gehen müssen und sogar ein Drittel der Mütter und Väter meinen, dass morgens keine Zeit fürs Frühstück sei".
Ernährungsexperten weisen zudem darauf hin, dass die morgendliche Mahlzeit für Kinder eine wichtige Voraussetzung für einen sicheren Schulweg und Konzentration im Unterricht sei.
Problematisch sei beim Verzicht auf Frühstück auch der "große Heißhunger", der dann spätestens in der großen Pause zuschlage. Kinder greifen dann am liebsten zu Süßigkeiten.
Die Eltern sind jetzt angehalten, sich diesem Problem anzunehmen und mit den Kinder zu bewältigen. Das beginnt nun einmal schon am frühen Morgen nach dem Aufstehen. Um einen guten Start in den Tag zu haben, ist eine ruhige Atmosphäre sowie Zeit zum Frühstücken sehr wichtig.
Nach Meinung von Ronny Pietzner sollten auch bei der Zubereitung des Pausensnacks die Eltern ihre Kinder mit einbeziehen, denn somit wissen die Kinder, was sie in der Pause auspacken und ein uns allen bekanntes Naserümpfen entfällt damit.
Auch kleine Getränke wie Milch und nicht so süße Fruchtsäfte sollten als Pausensnack in der Schulmappe nicht fehlen. Geschnittenes Obst wie Äpfel oder Birnen sind eine frische Ergänzung zum Schulbrot.
Sein Appell an die Eltern lautet „Setzen Sie sich mit einer gesunden Lebensweise auseinander, das Budget dafür hat in unserem Lande jeder von Ihnen - denken Sie an Ihr Kind, denn es braucht Sie“.
Anlässlich dieser Entwicklungen setzt sich der Gesundheitspolitiker und dreifache Vater Lars Lindemann mit der Initiative „Lindemann – Botschafter für Kindergesundheit“ ein, um dauerhaft dem Wohl der Kinder politischen Nachdruck zu geben. Die Initiative startet am 20. September, dem internationalen Tag der Kinderrechte.
Die Deutschlandtour 2010 zu Gast bei Lars Lindemann
Den Beitrag der ARD-Tagesschau finden Sie unter: www.tagesschau.de
Den Beitrag der ARD-Tagesthemen finden Sie unter: www.tagesthemen.de












